Letzte Woche habe ich sie gesehen: die ersten Erdbeeren aus Wittenberg. Welch eine Freude! Spargel wird sicher am Sonntag auf dem Mittagstisch stehen

und bald gibt es den ersten Rhabarberkuchen. Dafür ist jetzt die Zeit. Darauf achte ich: alles zu seiner Zeit.

Im Buch des Predigers lese ich

"Alles auf der Welt hat seine Zeit.

Geborenwerden und Sterben, Ausreißen und Pflanzen,

Weinen und Lachen, Klagen und Tanzen,

Umarmen und Loslassen, Suchen und Finden. Alles hat seine Zeit."

Auch Corona hat ihre Zeit, ihre begrenzte.

Wie werden wir uns später einmal an diese Zeit erinnern? Was werden wir davon erzählen?

Dass wir zum Einkaufen Gesichtsmasken tragen mussten und wochenlang nicht zum Friseur gehen konnten?

Dass lange Zeit die Schulen und Kindergaärten geschlossen waren?  Dass keine Gottesdienste stattfinden konnten, nicht einmal zu Ostern?

Für einige von uns ist das jetzt wirklich eine schwierige Zeit: voll von Sorgen um liebe Menschen, den Arbeitsplatz und anderes mehr.

Doch es ist eine begrenzte Zeit, die auch einmal vorüber sein wird. Alles hat seine Zeit.

Nur die Liebe Gottes ist ohne Anfang und Ende. In ihr können wir uns bergen, wo immer wir sind und wann immer es ist.

Ich wünsche Ihnen die Zuversicht, dieses Vertrauen leben zu können.

 

 

 

 

 

 

 

Wie bereits befürchtet, können am Karfreitag und an den Ostertagen keine Gottesdienste in unserer Kirche stattfinden.

Dennoch sollen Sie wissen: unsere Kirche steht jeden Tag offen.

Kerzen sind vorhanden und warten darauf angezündet zu werden - mit einem Dank, 
mit einer Bitte für die, welche unter der Epidemie besonders leiden.

 

Am Karfreitag wird sich 15 Uhr unsere Organistin Charlotte Wernicke an die Orgel setzen
und für eine halbe Stunde Musik erklingen lassen.

Vielleicht möchten Sie ja gerade dann vorbeikommen und ein wenig von drinnen oder draußen lauschen.

 

Ab Karsamstag finden Sie in der Kirche die Idee für einen gestalteten Osterspaziergang in einer Broschüre.

Möglicherweise möchten Sie mit dieser Anregung das Osterfest begehen.

 

Ich grüße Sie  und wünsche Ihnen ein gesegnetes und friedvolles Osterfest.

Ihre Sabine Franke, Pfarrerin

 

 

In diesen Tagen hat Sie unser Kirchenbote erreicht.  Ich habe ihn zu einer Zeit geschrieben, als der Corona-Ausbruch im Anmarsch war und vieles ungeklärt.

Jetzt wissen wir, dass vorerst keine Gottesdienste und andere Veranstaltungen in unserer Gemeinde stattfinden können.

Dennoch wird jeden Tag hier in unserer Kirche gebetet für alle, die Gottes Beistand gerade jetzt brauchen.

Ich bin meistens 10:00 in der Kirche anzutreffen.

Unsere Kirche ist in der Zeit von 9:00 – 18:00 geöffnet, sonntags ab 10:00. 

Kerzen stehen bereit, ein kurzes Gebet liegt auf dem Tisch.

Wenn Sie können und mögen, kommen Sie vorbei, zünden Sie eine Kerze an, stellen Sie sie auf den Altar und beten Sie.

Wenn Sie nicht kommen können, beten Sie zu Hause für alle, die von der Epidemie besonders betroffen sind.

 

Da abzusehen ist, dass die Kontaktsperre (voraussichtlich) bis nach dem Osterfest andauern wird,

werde ich sowohl am Palmsonntag, am Karfreitag und am Ostersonntag einen Gruß in der Kirche hinterlegen

und auch hier auf dieser Seite.

 

Ich wünsche Ihnen Zuversicht und Kraft für diese schwierige Zeit.

Möge der Segen Gottes Sie begleiten.

 

Ihre Pfarrerin Sabine Franke

 

Wir können auch weiterhin in Verbindung bleiben: wenn Sie Hilfe brauchen, etwas auf dem Herzen haben usw. - gern per Telefon 0340   52 11 31.

Lage

Sie finden unsere Gemeinde im Westen Dessaus. Mosigkau erreichen Sie, wenn Sie die Bundesstrasse 185 in Richtung Köthen/Bernburg fahren. Vom Zentrum Dessaus ist Mosigkau etwa 6km entfernt. Unweit der Kirche befindet sich auch das Mosigkauer Schloss mit Schlosspark. Unsere Kirche zählt zu den Kirchen im Dessau-Wörlitzer Gartenreich.

Aus der Geschichte der Martin-Luther-Kirche Mosigkau

Im Jahre 1283 wurde die Kirche in "Mosecowe" zum ersten Mal erwähnt. Eine Urkunde aus dem Jahr 1290 bestätigt den Erhalt des Patronatsrechtes von Herzog Bolko von Schlesien und den Grafen Albrecht I. von Anhalt für das Kloster Gottesgnaden.

Der Grundriss der Kirche besteht aus einem einfachen Rechteck mit einem halben achteckigen Abschluss im Osten. Der Turmunterbau aus Sandstein und Porphyrfindlingen ist der älteste Teil der Kirche.

Aufgrund der erhöhten Nutzung der Kirche durch die Damen des Adligen Fräuleinstifts (Schloss Mosigkau) wurde die Kirche durch den Hofbaumeister Georg Christoph Hesekiel im 18. Jahrhundert umgebaut und erweitert. Der ursprünglich romanische Turm erhielt nach dem Vorbild englischer Kathedralen die beiden noch heute vorhandenen Turmaufsätze mit Blechpyramiden, deren oberen Abschluss ein stilisiertes dreiblättriges Kleeblatt bildet. Die Fassade wird durch unsymmetrisch angelegte Spitzbogenfenster und zwei Außenportale an der Südseite geprägt. Die Mosigkauer Kirche zählt zu den ersten Sakralbauten im neugotischen Stil auf deutschem Boden.

In der Glockenstube hängen drei wertvolle Bronzeglocken aus dem 13. Jahrhundert, sowie von 1465 und 1519.

Auf der Empore wurde 1897 die Rühlemann-Orgel eingebaut.

Im Jahre 1998 erfolgte eine grundlegende Sanierung der Kirchtürme und im Dezember 2001 konnte auch die Sanierung des Kirchenschiffes beendet werden.

Die Kirche ist täglich in der Zeit von 9.00 - 18.00 Uhr für Besucher geöffnet.

Angebote

In unserer Gemeinde finden regelmäßig folgende Veranstaltungen statt und treffen sich folgende Gemeindekreise:

  • Sonntags (14-tägig) um 10:00 Uhr Gotttesdienst
  • Seniorenkreis (14-tägig)
  • Kindernachmittag montags 16:00
  • Kreativkreis monatlich

Kontakte

Gemeindepfarrein: Frau Pfarrerin Franke ( Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! )

Unser Gemeindebüro ist zu den gewohnten Zeiten:

Montag 15:00 - 16:00
Donnerstag 16:00 - 17:30

besetzt.

Sie können uns folgendermaßen ereichen:

persönlich im Pfarramt: Evangelische Kirchengemeinde Martin-Luther
Anhalter Str. 9
06847 Dessau
telefonisch: 0340-521131
oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!